BUGA Urnengrab im Frühjahr

BUGA 2015 in Havelberg

friedhofsgärtnerischen Ausstellungsteil

Am Christi Himmelfahrt (Vatertag / Herren Tag) war ich im friedhofsgärtnerischen Ausstellungsteil der BUGA 2015 in Havelberg. Eine wirklich sehr schöne und gelungene Anlage. Alle (Muster)Gräber waren in einem hervorragenden Zustand und viele Besucher füllten diese Anlage mit Leben. Sehr schöne, zum Teil auch außergewöhnliche Grabmale sowie perfekt gepflanzte Gräber gaben den BUGA – Besuchern Ideen und regten zur Diskussion an. Hier zwei Fotos von einem Urnengrab mit Frühjahrsbepflanzung und ein sehr schönes Grabmal auf einem zweistelligen Wahlgrab. Wenn Sie Zeit und Gelegenheit haben, diesen Teil der BUGA 2015 im Havelland zu besuchen, zögern Sie nicht, gönnen Sie sich einen besonderen Ausflug.

Urnengrab auf der BUGA 2015 in Havelberg von der Gärtnerei Kretschmer. Hier eine Aufnahme mit der Frühjahrsbepflanzung.

Urnengrab auf der BUGA 2015 in Havelberg von der Gärtnerei Kretschmer. Hier eine Aufnahme mit der Frühjahrsbepflanzung.

Urnengrab auf der BUGA 2015 in Havelberg von der Gärtnerei Kretschmer. Hier eine tiefe Aufnahme mit Detailansicht der Pflanzen.

Urnengrab auf der BUGA 2015 in Havelberg von der Gärtnerei Kretschmer. Hier eine tiefe Aufnahme mit Detailansicht der Pflanzen.

Ein zweistelliges Grabmal 'Weinende', gesehen auf der BUGA 2015 in Havelberg.

Ein zweistelliges Grabmal ‚Weinende‘, gesehen auf der BUGA 2015 in Havelberg.

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Grabgestaltung und Denkmal – BUGA 2011 Koblenz


Grabgestaltung und Denkmal BUGA 2011 KoblenzBundesgartenschau 2011 Koblenz Kandelaber-Blog.de
Auf dem
Festungsplateau Ehrenbreitstein finden die Besucher den Ausstellungsbeitrag Grabgestaltung und Denkmal“. Hier haben die Friedhofsgärtner und die Steinmetze eine recht große Fläche mit vielen schönen und modernen Mustergräbern geschaffen.

zweistelliges Wahlgrab mit einer wunderschönen Sommerbepflanzung

zweistelliges Wahlgrab mit einer wunderschönen Sommerbepflanzung

Die große Zahl der Besucher in diesem Teil der Bundesgartenschau bestätigt die Meinung der Fachleute, dass der friedhofsgärtnerische Beitrag mit seinen vielen schönen Wechselbeetbepflanzungen ein reines Besucher-Magnet sei.

eine etwas gewagte Bepflanzung mit Schachtelhalm

eine etwas gewagte Bepflanzung mit Schachtelhalm

Der interessierte Besucher findet hier verschiedene Grabarten, Urnengräber,  ein- und mehrstellige Wahlgräber und sogar einen Memoriam Garten. Ein ganz kleiner, aber ein ganz besonderer Höhepunkt ist der „Insekten-Friedhof“. Doch davon folgt noch ein eigener Beitrag.

sehr passende Bepflanzung mit Tagetes (Studenten- oder auch Totenblume)

sehr passende Bepflanzung mit Tagetes (Studenten- oder auch Totenblume)

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Mustergräber Grabgestaltung mit Fotos (Frühjahr)

Leben braucht Erinnerung
Friedhofsgärtner und Steinmetze präsentieren ihr Handwerk …
…auf der Mustergrabanlage der Landesgartenschau in Hemer.

Leben braucht Erinnerung. Trauer auch. Menschen suchen einen festen Platz gegen das Vergessen, einen Ort zur stillen Zwiesprache mit dem Verstorbenen. Ein Grab ist deshalb nicht nur letzte Ruhestätte, sondern vor allem auch persönlicher Ausdruck unserer Wertschätzung. Eine schön gestaltete und gepflegte Grabstätte spendet Trost und macht sie zu einem Ort der lebendigen Erinnerung – für Hinterbliebene,  Freunde, Verwandte, Nachbarn, Bekannte und Kollegen. So ist der tägliche Weg zum Grab für viele Menschen fester Bestandteil ihres Lebens.

In Zusammenarbeit mit dem Landesinnungsverband für das Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk Westfalen-Lippe mit Sitz in Münster und dem Landesverband Gartenbau Westfalen-Lippe e.V. sind innerhalb der Ausstellung „Grabgestaltung und Denkmal“ 40 Mustergräber entstanden.
Drei dieser Gräber möchte ich hier vorstellen.

Mustergrab 3 Hemer Kandelaber-Blog.de
Grabgestaltung: Blumen Mählen 57439 Attendorn
Steingestaltung: Steinbildhauerei Kessler 58332 Schwelm

mustergrab_27_fruehjahr_hemer_300Grabgestaltung: Arnholz-Prüße 32584 Löhne
Steingestaltung: Vielstädte 33442 Herzebrock

mustergrab_9_fruehjahr_hemer_300Grabgestaltung: Blumengarten Berndt 44369 Dortmund
Steingestaltung: Bildhauerwerkstatt Stefan Lutterbeck 48351 Everswinkel
LAGA 2010 NRW in Hemer (Sauerland)

LAGA 2010 NRW in Hemer (Sauerland)

Landesgartenschau Hemer 2010 GmbH
Postfach 11 61 • 58651 Hemer
Landesgartenschau
Hemer 2010 GmbH

Quelle: LGS Hemer 2010 GmbH

und

Landesverband Gartenbau Westfalen-Lippe e.V.
Germaniastraße 53 in 44379 Dortmund
Telefon: 02 31 / 96 10 14 30

und

Landesinnungsverband des Steinmetz- und Bildhauer- Handwerks Westfalen-Lippe
Ossenkampstiege 111 in 48163 Münster
Telefon: 02 51 / 5 20 08 38



Sommerbeete

Zu später Stunde
möchte ich noch drei Sommerbeete vorstellen.

Diese sommerlichen  Wechselbeetbepflanzungen kann man in der Mustergrabanlage der Bundesgartenschau in Schwerin finden. Sie ist Bestandteil der Freilandwettbewerbe. Der Ausstellungsteil „Grabbepflanzung und Grabmal“ ist wie immer in den Gartenschauen ein Besuchermagnet.
Zurecht wie ich finde, denn die Friedhofsgärtner und die Steinmetze haben wirklich viele kleine Highlights im Hippodrom geschaffen. Leider kann ich hier nicht alle zeigen, aber stellvertretend für die anderen nun diese drei:

sommerliche Wechselbeetbepflanzung Mustergrab BUGA

sommerliche Wechselbeetbepflanzung Mustergrab BUGA

Einstelliges Wahlgrab mit einer auffälligen Beetform

Einstelliges Wahlgrab mit einer auffälligen Beetform

Ein Mustergrab für zwei Grabstellen mit großem Sommerbeet

Ein Mustergrab für zwei Grabstellen mit großem Sommerbeet

Fotos: (C) 2009 by Uwe Zimmer (Friedhofsgärtnerei Zimmer)


Der „Memoriam-Garten“ – BUGA Schwerin 2009

BUGA 2009:
Der „Memoriam-Garten“ zeigt neue Wege auf

Auch auf der diesjährigen Bundesgartenschau in Schwerin (23.04.-11.10.2009) werden Gartenfreunde und Pflanzenliebhaber wieder viel Neues entdecken. Eine interessante Innovation aus dem Friedhofsgartenbau ist der „Memoriam-Garten“. Dabei handelt es sich um ein kooperatives Modellprojekt von Friedhofsgärtnern und Steinmetzen, die ein in dieser Form bislang einzigartiges Grabfeld mit zeitgemäßen Bestattungsmöglichkeiten gestaltet haben. Der Memoriam-Garten soll bundesweit viel Nachahmung finden und sich als Alternative zu anonymen Bestattungen auf deutschen Friedhöfen durchsetzen.

Logo BUGA  Schwerin

Logo BUGA Schwerin

Das 80 m² große Sonderfeld „Memoriam-Garten“ im Ausstellungsteil „Grabgestaltung und Denkmal“ besteht aus zwölf Mustergräbern, die mit der Rahmenbepflanzung verschmelzen und so trotz ihrer individuellen Unterschiedlichkeit eine Einheit bilden. Vier Partnergräber, ein Urnengrab am Baum, zwei traditionelle Sarggräber und fünf Urnengräber zeigen das weite Spektrum an heutigen Grabarten und Beisetzungsmöglichkeiten in einer einzigen Anlage. Doch trotz der gestalterischen Einheit mit der Rahmenbepflanzung sind die unterschiedlichen Grabarten in ihrer Individualität für den Betrachter auf einen Blick vom Rest der Anlage zu unterscheiden. Birgit Ehlers-Ascherfeld, eine Friedhofsgärtnerin aus dem niedersächsischen Langenhagen, ist eine der Initiatoren dieses Projektes. Sie betont, dass der interessante Mix aus Einheit, Vielfalt und Individualität auf den Friedhöfen eine Marktlücke schließen soll, da mit diesem Angebot eine besondere Kundschaft angesprochen werden soll: „Wir wollen mit dem ,Memoriam-Garten` denjenigen Menschen die perfekte Lösung anbieten, die sich nicht um die Grabpflege kümmern wollen oder können, gleichzeitig aber für ihre Gräber nicht die Anonymität und gestalterische Monotonie wünschen, die charakteristisch für andere Grabfelder wie zum Beispiel Rasengräber sind.“ Hier habe man einen festen Anlaufpunkt und damit Ort der Trauer. Der Hinterbliebene könne ohne schlechtes Gewissen Blumen und anderen Grabschmuck hinterlegen. Dies sei auf anonymen Gräbern nämlich verboten; die Grabgaben würden dann auch zumeist durch die Friedhofsverwaltung weggeräumt und die Kosten dafür häufig später durch Erhöhung der Gebühren aufgefangen.
Ehlers-Ascherfeld ist von dem Erfolg des Konzepts überzeugt: „Es gibt so viele Vorteile. Ein ,Memoriam-Garten’ lässt sich auf jedem Friedhof anlegen, sei er noch so klein. Das Beispiel in Schwerin zeigt, das bereits eine relativ kleine Fläche mit 80m² ausreicht, um die von den Angehörigen gewünschte Vielfalt auf den Friedhof zu bringen.“ Mit dem „Memoriam-Garten“ liegen ein fertiges Konzept sowie die für die Öffentlichkeit notwendigen Informationen bereits vor. Das Konzept ist kostenlos, der Kontakt und Vertrieb erfolgen über die bundesweit vertretenen friedhofsgärtnerischen Treuhandstellen und Genossenschaften, deren Adressen unter www.grabpflege.de zu finden sind. Die Initiatoren erhoffen sich durch den offenen Umgang mit der Idee eine rasche praktische Umsetzung an vielen Orten Deutschlands.

Weitere Informationen:

im Internet unter
www.dauergrabpflege-schleswig-holstein.de